Redaktion Schmuckkompass · Oktober 2026
Vergoldeter Schmuck sieht edel aus und kostet deutlich weniger als massives Gold. Wie lange er schön bleibt, hängt aber von mehreren Faktoren ab. Hier erfährst du, was hinter dem Begriff steckt und wie du die Goldschicht möglichst lange erhältst.
Bei vergoldetem Schmuck liegt eine dünne Goldschicht auf einem Grundmetall, zum Beispiel Messing, Silber oder Edelstahl. Die Schicht wird meist galvanisch aufgetragen. Wie dick sie ist und welches Metall darunter liegt, unterscheidet sich je nach Hersteller stark. Daneben gibt es Begriffe wie „Gold-filled“ oder „Doublé“. Diese Stücke tragen in der Regel deutlich mehr Gold auf als einfache Vergoldung, sind aber meist auch teurer.
Lege Schmuck am besten erst nach dem Duschen, Eincremen und Parfümieren an. Nach dem Tragen wischst du ihn mit einem weichen, trockenen Tuch ab, um Schweiß und Hautfett zu entfernen. Verzichte auf scharfe Reiniger, Zahnpasta und harte Bürsten, denn sie können die Beschichtung abtragen. Bei hartnäckigem Schmutz reicht oft ein feuchtes Tuch, danach gründlich trocknen.
Bewahre jedes Stück einzeln auf, zum Beispiel in einem Stoffbeutel oder in einem Kästchen mit Fächern. So kratzen sich die Teile nicht gegenseitig, und Ketten verheddern sich nicht. Ein trockener Ort ohne direkte Sonne ist ideal.
Zeigt sich an Kanten oder Kontaktstellen die Farbe des Grundmetalls, ist die Goldschicht abgenutzt. Manche Hersteller bieten eine Neubeschichtung an, bei günstigen Stücken lohnt sie sich aber selten. Wer ein Lieblingsstück täglich trägt, sollte beim Kauf auf eine hochwertigere Beschichtung achten.
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